Ein Chatbot schreibt Code. Aber wo landet der eigentlich, und warum funktioniert er manchmal nicht?
Software bauen mit KI. Live erklärt, selbst gemacht.
Ihre Schülerinnen und Schüler sehen an einem Tag, wie echte Software mit KI-Agenten entsteht. Und gehen mit einer eigenen Website nach Hause, die im Internet steht.
Für junge Erwachsene von 18 bis 26 gibt es ein eigenes Format.
Jugendliche nutzen KI. Aber kaum jemand weiß, was dahinter passiert.
KI wirkt wie Magie. Dabei ist sie ein Werkzeug, das man verstehen und steuern kann.
Wer einer KI nicht klar sagen kann, was er will, bekommt schlechte Ergebnisse. Präzise Sprache wird zur Schlüsselkompetenz.
Drei Projekttage zur Auswahl
Website-Tag
Eine eigene Seite über ein Thema, das den Jugendlichen wichtig ist.
Beispiel: eine Seite über den eigenen Verein oder ein HobbyWebapp-Tag
Ein kleines Werkzeug, das wirklich etwas tut.
Beispiel: ein Quiz für die eigene Klasse oder ein Vokabeltrainer3D-Website-Tag
Eine Seite mit einer animierten 3D-Szene.
Beispiel: ein drehender Planet mit Infos zum SonnensystemJedes Format enthält die Live-Demo „So arbeitet ein Coding-Agent“.
So läuft der Projekttag
Live-Demo: Was ist ein Coding-Agent?
Ein Sprachmodell, das Werkzeuge benutzt: Dateien lesen, Code schreiben, prüfen, verbessern. Alles live auf dem Beamer.
Wo kommt der Code hin?
Vom Ordner auf dem Rechner bis ins Internet. Die Seite geht live, alle öffnen sie per QR-Code auf dem Handy.
Die Klasse übernimmt
Die Jugendlichen beschreiben gemeinsam, was gebaut werden soll. Ich setze es mit dem Agenten um. Sie erleben, wie viel eine präzise Beschreibung ausmacht.
Teamarbeit
In kleinen Gruppen bauen die Jugendlichen ihr eigenes Projekt, angeleitet durch Missionskarten aus dem Starter-Kit.
Blick unter die Haube
Ein KI-Modell läuft offline auf einem Laptop. So wird sichtbar, was eine KI wirklich ist: eine Datei, die Wörter vorhersagt.
Präsentation
Jedes Team zeigt sein Ergebnis.
Abschluss und Feedback
Das Starter-Kit: geführt statt allein gelassen
Damit niemand vor einem leeren Bildschirm sitzt, bekommen die Teams ein Kit mit:
Eine Vorlage
Als Startpunkt für das eigene Projekt.
Missionskarten
Sie führen Schritt für Schritt zum fertigen Projekt.
Regeln für KI-Werkzeuge
Einfache Sprache, jeden Schritt erklären, keine persönlichen Daten.
Das Kit bleibt bei der Schule und kann im Unterricht weiter genutzt werden.
Mehr als ein Coding-Kurs
Sprache
Einer KI präzise zu beschreiben, was man will, ist Schreibtraining.
Mathematik und Logik
Abläufe, Bedingungen, Koordinaten und Winkel bei 3D.
Medienkompetenz
Verstehen, wie KI funktioniert und wo ihre Grenzen sind.
Ein eigenes Projekt
Es ist online, und die Jugendlichen können es zeigen.
Mehr als ein Tag? Die AG
In einer AG über mehrere Wochen bauen die Jugendlichen nacheinander Website, Webapp und 3D-Seite und arbeiten zunehmend selbst mit einem Coding-Agenten, zum Beispiel Codex. Einen fertigen Elternbrief für die nötigen Einwilligungen bringe ich mit.
Das Wichtigste auf einen Blick
Ein Schultag
Ca. 6 Stunden.
Klasse 8 bis 13
Bis 25 Teilnehmende
Keine
Bei Ihnen vor Ort
In Köln und Umgebung.
Beamer, WLAN, Geräte
Laptops oder Tablets mit Browser.
Der Agent läuft bei mir
Der Coding-Agent läuft ausschließlich auf meinem Rechner. Die Jugendlichen legen keine Konten bei KI-Anbietern an. Für die Teamarbeit nutzen wir Werkzeuge, die Ihre Schule freigegeben hat, zum Beispiel AIS.chat.
Keine persönlichen Daten
Keine personenbezogenen Daten der Jugendlichen in KI-Tools.
Auf Anfrage
Abhängig von Format und Gruppengröße.
Wie Schulen das häufig finanzieren
Externe Angebote lassen sich oft über bestehende Budgets bezahlen, zum Beispiel über das Chancenbudget im Startchancen-Programm, über Fördermittel der außerschulischen Jugendbildung oder über Programme der Volkshochschulen. Ich unterstütze Sie gern mit einer Angebotsbeschreibung für Ihren Antrag.
Ob ein Budget in Ihrem Fall passt, klären Sie bitte mit der zuständigen Stelle.

Wer den Tag leitet
Ich bin Vito, Software-Engineer aus Köln. Seit über sieben Jahren baue ich Web-Anwendungen, heute fast nur noch mit KI-Agenten, unter anderem eine Plattform für ein Festival mit über 70.000 Gästen. Als Mentor im AI Software Engineering Bootcamp von Digitale Leute habe ich Erwachsenen beigebracht, mit KI eigene Apps zu bauen. Jetzt bringe ich das Jugendlichen bei. Ich erkläre nicht von oben herab, sondern baue mit. Ich spreche Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.
Häufige Fragen
Nein. Neugier reicht.
Nicht am Projekttag. Der Agent läuft auf meinem Rechner, die Teams arbeiten mit Werkzeugen, die Ihre Schule freigegeben hat.
Ja. Sie lesen den Code, verändern ihn selbst und verstehen, warum er funktioniert. Die KI ist Werkzeug, nicht Ersatz.
Auf einer Webadresse, die ich für den Tag bereitstelle. Ohne Namen der Jugendlichen.
Ja, etwa als Ferienworkshop mit Jugendzentren oder Bibliotheken.
Ja, die Aufsicht bleibt bei der Schule oder Einrichtung.
Ja, für junge Erwachsene von 18 bis 26 als Workshop, in dem alle selbst mit einem Agenten arbeiten.
Passt das zu Ihrer Klasse?
20 Minuten, kostenlos. Sie erzählen, was Sie sich vorstellen, ich sage Ihnen ehrlich, welches Format passt.
E-Mail an hi@vito.koeln